Aktionen / Projekte

3. Dezember 2022
Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung –

Perspektivenwechsel & Inklusion standen auf dem Hebertshausener Christkindlmarkt im Mittelpunkt

 Beitrag in Leichter Sprache

Der Christikindlmarkt in unserer Gemeinde fiel auf den internationalen Tag der Menschen mit Behinderung. Dies wurde zum Anlass genommen aus dem Markt etwas ganz besonderes zu machen.

Es fand eine Begehung mit einem Perspektivenwechsel statt, um Barrieren und Hürden zu erkennen, die Menschen im Rollstuhl oder mit einem Rollator behindert den gemeindlichen Christkindlmarkt unbeschwert zu besuchen. Hierzu wurden Bürger:innen eingeladen, die von dieser Behinderung betroffen sind. Um 14 Uhr haben dann Mitglieder des Gemeinderates, der Bürgermeister Richard Reischl, die Inklusionsbeauftragte Tanja Patti, sowie Betroffene den aufgebauten Christkindlmarkt erkundet und ihre ErFAHRUNG gemacht.

Sich wieder einmal in die Lage zu versetze und die Sichtweise zu ändern und zu erleben, wie es sich anfühlt, wenn man nicht einfach selbstverständlich über einen solchen Markt zu „spaziert“ hat alle Beteiligten wieder sehr beeindruckt.

Es wurden einige Barrieren aufgedeckt, Verbesserungsvorschläge seitens des Gemeinderates eingebracht, sowie bereits Ideen zur Abhilfe diskutiert. Alle waren sich einig, dass wir bis zum nächsten Jahr einiges verbessern können und werden.

Das Besondere an dem Christkindlmarkt war jedoch, dass so gut wie alle Budenbetreiber ein Zeichen für Inklusion gesetzt haben. Zum einen hing gut sichtbar ein jeweils zum Verkaufsmotto der Standes passender Inklusionsspruch, wie z.B. Verkauf von Kinderkleidung: „Inklusion fängt schon bei den kleinsten Füßchen an“, der Schützenverein schmückte seinen Stand mit dem Spruch: „Inklusion trifft nicht daneben“ oder der Zweckverband Jugendarbeit verkaufte Gulasch ganz nach dem Motto: „Inklusion macht stark, unser Gulasch auch“.

Zum anderen wurden die Buden zeitweise inklusiv von Menschen mit und ohne Behinderung besetzt. Die Resonanz von Allen war großartig und durchweg positiv und auch das sollte in Zukunft fest etabliert werden.

Es gab auch zum ersten Mal einen Stand der Inklusionsbeauftragten, Tanja Patti. Hier lautete der Mottospruch „Inklusion schmeckt süß“. Sie besetzte ihren Mandelstand von Anfang bis zum Schluss inklusiv. Verkauft wurden gebrannte Mandeln, die im Vorfeld von den 7. Klassen der Grund- und Mittelschule (in einer der beiden Klassen wird ein Schüler inklusiv beschult) hergestellt wurden. Der Erlös des Mandelverkaufs ging zu Gunsten des Fördervereins der Grund- und Mittelschule Hebertshausen für ein inklusives Schulprojekt.

Der Stand war mit Brailleschrift versehen und man konnte sich das Rezept der gebrannten Mandeln in Leichter Sprache, sowie in Brailleschrift mit nach Hause nehmen zum Nachbacken. Das Braillerezept wurde von Markus Ertl (Inklusionsbotschafter), das Rezept in Leichter Sprache wurde vom Büro für Leichte Sprache Mayr, erstellt.

Auch das Christbaumkugelanhängen fand erneut statt. Der Christbaum wurde vom Tannenhof Oberweilbach gespendet. Besucher:innen konnten eine buten Papierkugel an den Baum hängen und einen von 4 Einkaufsgutscheinen im Wert von 25 EURO gewinnen, die die Gemeinde zur Verfügung gestellt hat.

Der Baum war am Ende bunte geschmückt und glänzte im Sinne der #InklusionInHebertshausen.

Oktober 2022

Inklusive Reitferienwoche für Kinder mit und ohne Behinderung in der Reitschule Waldfrieden – eine weitere inklusive Bereicherung für Hebertshausen

   Beitrag in Leichter Sprache

Dieses Jahr fand zum ersten Mal eine ganz besondere Reitferienwoche in der Reitschule Waldfrieden statt- nämlich eine inklusive Reitferienwoche.

Kinder mit und ohne Behinderung durften vier ihrer Ferientage in der Reitschule Waldfrieden verbringen.

Reitferienwoche in der Reitschule Waldfrieden

Am Dienstag um 11 Uhr ging es los. Die Kinder trafen mit Sack und Pack ein. Schon saß Emma auf dem Pferd und durfte eine Reitstunde absolvieren. Danach folgten die anderen Kinder.

Nicht nur das Reiten war ein Highlight dieser Woche, sondern auch viele diverse andere Arbeiten und Unternehmungen, wie z.B. einen Bilderrahmen aus einem Hufeisen basteln.

Aber auch Bodenarbeit, Pferde putzen, satteln und füttern stand auf dem Programm. Einen ganz normaler Stallalltag erleben das war für die 5 Kinder eine tolle Erfahrung. Es wurde sich gegenseitig geholfen und wenn jemand bei einer Tätigkeit Unterstützung brauchte war das für die Anderen selbstverständlich.

Das ist Inklusion!

Viktoria Richter, die Inhaberin der Reitschule Waldfrieden hat vor einigen Monaten angeboten eine Woche ihrer jährlichen Ferienreitwochen für eine inklusive Reitwoche zur Verfügung zu stellen. Das Programm wurde individuell auf die Bedürfnisse angepasst und mit den Eltern besprochen.

Die Woche wurde auf 4 Tage verkürzt, man hat die Stundenanzahl reduziert und es wurde auch auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten geachtet und entsprechend eingekauft.

Ramona Reithmeier war ebenfalls mit ihrem Waldfrieden Express dabei und die Kinder durften mit der Kutsche zur Eisdiele fahren und zum Picknicken am Heiglweiher. Auf der Fahrt mit der Kutsche durch die Natur konnten sich die Kinder entspannen und genießen.

Für Valentino, 14 Jahre, war es das erste Mal, dass er ganz ohne eine Begleitung an so einem Ferienprogramm teilgenommen hat. Der Junge wurde in seinem Alltag bislang ständig betreut. „Wir haben uns endlich getraut, ihn alleine zu lassen und diese 4 Tage haben die Selbstständigkeit und das Selbstvertrauen unglaublich gestärkt.“

Und das Schönste: „es fühlte sich so unglaublich normal an“, sagten die Eltern.

Aber auch für Lena, 13 Jahre, verging die Woche wie im Flug. Ihr war keine Minute langweilig und sie hat sehr viel über Pferde gelernt und denkt nun über eine Reitbeteiligung oder ein Pflegepferd nach.

Tanja Patti, Inklusionsbeauftragte der Gemeinde Hebertshausen veröffentlichte ein Tagebuch auf Social Media.

Immer mehr Menschen öffnen ihre Türen für die Inklusion, weil für sie ein gemeinsames Miteinander und eine Teilhabe für Menschen mit Behinderung zur Selbstverständlichkeit gehört.

Am letzten Tag wurde von allen Kindern eine Pferdedecke mit einer eindeutigen Botschaft beschriftet und bemalt:

„Inklusion Hebertshausen“

 

 

Juni 2022  
Barrierefreiheit in Hebertshausen aus dem Blickwinkel eines blinden Menschen


  Beitrag in Leichter Sprache

Pressebericht vom 24.06.2022 im Merkur

Am 21.6.2022 haben wir den Inklusionsbotschafter Markus Ertl in unsere Gemeinde eingeladen. Markus Ertl ist blind. Zusammen mit Richard Reischl- 1. Bürgermeister Gemeinde Hebertshausen und den Mitarbeitern vom technischen Bauamt haben wir uns auf den Weg gemacht einen Fußmarsch vom Bahnhof zum Rathaus zu bewältigen.

Wir durften mit einer schwarzen Augenmaske und einem Blindenstock erleben, was es bedeutet, wenn man seine Umwelt nicht mehr sieht. Hier wurde selbst der gerade Gehweg zur großen Herausforderung.

Es wurden auf dem Weg einige Barrieren aufgedeckt: 

-  Herausragende Hecken (teilweise mit Dornen)

-  Nicht abgesenkte Bordsteine für Rollstuhlfahrer:innen oder ältere Menschen mit Rollator

-  Rathaus: Kopfsteinpflaster, kein automatischer Türöffner, Treppenstufen ohne farbliche Markierungen

-  Bushaltestellen sind nicht barrierefrei (z.B. u.a. kein Blindenleitsystem vorhanden)

-  Fehlende Farbkontraste in den Behinderten-WC´s

-  Kein zweiter Handlauf zur Aussegnungshalle am Friedhof Ampermoching

-  Bordstein mit Nullabsenkung ohne das Schutzziel für Menschen mit einer Sehbehinderung zu beachten

Das Ergebnis der Begehung wurde dann am Abend noch dem Gemeinderat vorgestellt. Ebenso hat Herr Ertl hinsichtlich der DIN 18040 (1,2,3) sensibilisiert.

 Ziel dieser Norm ist die Barrierefreiheit baulicher Anlagen, damit sie für Menschen mit Behinderung in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind (nach § 4 BGG Behindertengleichstellungsgesetz).

Eine tolle Erfahrung, die allen wieder mehr die „Augen geöffnet“ hat.

BARRIEREFREIHEIT hat viele Facetten!

Ziel ist die Barrieren nach und nach abzubauen, um ein selbstbestimmtes Leben für ALLE zu ermöglichen.

5. Mai 2022  –  30-jähriges Jubiläum!

Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen   

  Beitrag in Leichter Sprache

Motto: „Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel!“ 

In den letzten drei Jahrzehnten hat sich zum Thema Inklusion und Teilhabe schon viel getan, und doch gibt es in vielen Bereichen nach wie vor großen Handlungsbedarf. Die vielfach noch fehlende Barrierefreiheit, die in diesem Jahr im Fokus des Aktionstages steht, gehört ausnahmslos dazu. 

Mit dem Motto „Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel“ soll sie in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken, denn jede Barriere verhindert die gesellschaftliche Teilhabe und individuelle Mobilität von Menschen mit Behinderungen. 

Ein Blick auf die gesetzliche Situation zeigt, dass auf dem Papier in den letzten Jahren viel erreicht wurde. Eine Grundgesetzergänzung, Gesetze zur Barrierefreiheit, eine Menschenrechtskonvention! Ist das nicht ein Grund zum Jubeln? Doch wie sieht es in unserem Alltag aus? Was ist Realität?

Hat nicht gerade die Corona-Pandemie bewiesen, dass behinderte Menschen trotz aller wohlklingenden Sprüche zur Inklusion sofort wieder ins Abseits gedrängt werden? Die Diskussionen um eine Triage oder das Auftauchen plötzlich wieder neu errichteter Barrieren, wo vorher keine waren, haben dies sehr deutlich gemacht.

Die schönsten Regelungen und Gesetze nützen also nichts, wenn wir deren konkrete Umsetzung nicht einfordern und dafür sorgen, dass diese barrierefrei und inklusiv erfolgen.

Wir müssen uns deshalb auch weiterhin gemeinsam, engagiert und strategisch gut aufgestellt einmischen, damit ALLE selbstbestimmt am Leben der Gesellschaft teilhaben können. (vgl. Aktion Mensch (2022) Zugriff über: https://www.aktion-mensch.de/was-du-tun-kannst/aktionstag-5-mai)

Jeder von uns kennt mindestens einen Menschen mit Behinderungen, sei es aus dem eigenen Umfeld oder man kennt einen, der einen kennt, der einen kennt, … oder man ist sogar selbst betroffen.

Je näher uns ein Mensch mit Behinderungen bzw. das Thema Behinderung steht, umso intensiver setzen wir uns damit auseinander, lösen wir selbstständig Barrieren in unserem Denken und Handeln.

Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass je weiter weg dieses Thema für uns ist, desto intensiver muss von außen der Impuls kommen, dass wir uns mit diesem Thema auseinandersetzen.

Die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Themen Barrierefreiheit und Mobilität ist daher enorm wichtig. Denn Menschen, die selbst keine Behinderung haben, sind viele Barrieren oft gar nicht bewusst. Egal, ob es um Hindernisse im Öffentlichen Personennahverkehr oder in der individuellen Mobilität geht. Das ist aber die Voraussetzung dafür, dass sich in der Gesellschaft etwas bewegt und die Politik zum Handeln aufgefordert wird. (vgl. Aktion Mensch (2022) Zugriff über: https://www.aktion-mensch.de/was-du-tun-kannst/aktionstag-5-mai)

Wie bekommt man also Menschen dazu, aktiv ihr Denken und Handeln zu reflektieren und vor allem zum Umdenken und zum Andershandeln zu motivieren?

Die Psychologie der Motivation unseres Handelns besagt, dass Menschen zielgerichtet handeln. Entweder zur Bedürfnisbefriedigung oder zur Schadensvermeidung. Der Mensch ist geprägt durch Tun, durch Dulden, oder durch Unterlassen. Die Logik des Handelns: Präferenzen bilden, Werturteile treffen, mit Mitteln sein Ziel erreichen, Bewusstseinsbildung. (vgl. Heckhausen & Heckhausen (2018) Motivation und Handeln. Springer-Verlag)

Mit unserer diesjährigen Aktion wollen wir genau das erreichen und setzen getreu dem Motto: „Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel!“ den Bezug zu unserer Gemeinde und des aktuell eingeführten Tempo 30-Limit in den Straßen.

Denn mit Tempo 30 kommen ALLE Menschen barrierefrei(er!) zum Ziel: Kinder, Familien mit Kinderwägen, ältere Menschen, Radfahrer, mobilitätseingeschränkte Menschen, Menschen mit Beeinträchtigungen jeglicher Art. Hiervon profitieren ALLE Menschen – zum einen zur Bedürfnisbefriedigung und zum anderen zur Schadensvermeidung.

Unser initiiertes Ortseingangsschild (s. Foto rechts) ist unser diesjähriges Mittel das Ziel der Bewusstseinsbildung unserer Mitmenschen zu aktivieren und für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung aufmerksam zu machen. Darüber hinaus wollen wir Ihnen einen Einblick geben, in die alltägliche Möglichkeit allein über die Teilnahme im Straßenverkehr, dass JEDE*R von uns JEDERZEIT Betroffene*r werden kann.

Allein in Bayern gab es zum 31. Dezember 2019 insgesamt 5.509 Menschen, die aufgrund eines Verkehrsunfalls mit einer Teil-Behinderung ihr Leben mit Beeinträchtigung weiterführen müssen und auf die Umsetzung von Inklusion und Barrierefreiheit allein für die Teilhabe angewiesen sind (s. Kasten unten). 

Der 5. Mai ist ein Aufruf an alle Bürgerinnen und Bürger, Barrieren sichtbar zu machen und Menschen mit Behinderung dabei zu unterstützen, sich für ihre Rechte einzusetzen.

Dazu laden wir Sie ALLE ein, in unserer Gemeinde Barrieren aufzudecken und Verbesserungen anzuregen oder optimal gleich selbst umzusetzen.

Machen Sie mit beim „Tempo machen für Inklusion!“ – dann kommen auch Sie „barrierefrei zum Ziel!“

August 2021 

Video „Gib Inklusion eine Stimme“

 Beitrag in Leichter Sprache

Zum Protesttag am 5.Mai riefen wir dazu auf uns Ihre Stimme für Inklusion zu geben. Es erreichten uns viele Stimmen quer durch die Gesellschaft. Bürger:innen, Politiker:innen, Schauspieler:innen, Gemeinderäte. Ein deutscher Popsänger singt sogar seinen extra komponierten Refrain. Nehmen Sie sich sechs Minuten Zeit für das Video und staunen Sie über die vielfältigen Argumente FÜR Inklusion.

Mai 2021

5. Mai 2021 – Europäischer Protesttag zur Gleichstellung für Menschen mit Behinderung

 Beitrag in Leichter Sprache

Und wieder machen wir aufmerksam auf die Gleichstellung für Menschen mit Behinderung, diesmal rund um den 5. Mai 2021. Das Motto: „Deine Stimme für Inklusion – mach mit!“

Unser Fokus: Kinder mit Behinderung

Wie wichtig es ist, eine Stimme zu haben, wissen gerade die, die nicht „sprechen“ können. Denn Kinder, die aufgrund einer Behinderung, einer Krankheit oder eines Unfalls nur eine eingeschränkte oder gar keine Lautsprache haben, oder erst wenig Deutsch sprechen, haben es schwer, mit anderen Personen in Kontakt zu kommen. Sie können ihre Wünsche und Bedürfnisse nicht mitteilen, nicht über ein Erlebnis erzählen und auch keine Fragen stellen. Dadurch wird ihnen die Teilhabe in vielen Lebensbereichen erschwert – auch in der Freizeitgestaltung.

Die `unterstützte Kommunikation´ ist ein Hilfsmittel, um die Kommunikation zwischen allen Personen zu erleichtern. Zu diesen Hilfsmitteln gehören unter anderem Symboltafeln. Diese sog. Kommunikationstafeln sind ausgestattet mit Symbolen aus der Symbolsammlung METACOM, ein professionell und speziell für unterstützte Kommunikation gestaltetes Symbolsystem im deutschsprachigen Raum. Diese Symbole werden auch für Erwachsene zur Sprachunterstützung eingesetzt, bspw. bei Schlaganfall-Patienten. Durch das Zeigen auf die Symbole können Gespräche initiiert, Wünsche ausgedrückt, Ereignisse kommentiert und Fragen gestellt werden.

In Kooperation mit der Grund- und Mittelschule Hebertshausen erstellten wir für diese Kinder eine individuell gestaltete Kommunikationstafel für den gemeindlichen Spielplatz, der ebenfalls intensiv von der Schule mitgenutzt wird. Über diese Symboltafel können Kinder miteinander „sprechen“ und auch „ohne Worte“ ein Teil der Spielplatz-Gemeinschaft sein – gelebte Inklusion. 

Kommunikation immer und überall – mit der inklusiven Spielplatztafel!

 

 

Mit unserer „Aktions-Postkarte“ (verteilt an alle Kinder und Einzelhändler der Gemeinde) laden wir alle Kinder der Gemeinde ein, die Kommunikationstafel zu nutzen und sich selbst ein Symbol auszudenken. Die Aussicht: „Dein Symbol auf der nächsten Kommunikationstafel.“ So hat jedes Kind die Möglichkeit, die eigene „Stimme“ für Inklusion zu geben.

Probieren auch Sie die Kommunikation über die Tafel aus. Hier sind ALLE herzlichst eingeladen.

Dezember 2020

Zum Internationalen Tag für Menschen mit Behinderung am 3.12.2020 haben wir unsere Gemeinde zum „aufleuchten“ gebracht. 

 Beitrag in Leichter Sprache

Es wurde ein Flyer an alle Haushalte der Gemeinde verteilt. Die darauf befindliche „Christbaumkugel“ konnte man ausschneiden und am 6.12.2020 am Tannenbaum auf dem Schulgelände anhängen. 

Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich auf den Weg gemacht und die Aktion unterstützt.
Es wurden über 200 Kugeln angehängt und die Teilhabe von Menschen mit Behinderung wurde somit ins gesellschaftliche Licht gerückt.

Es freut uns, dass wir es geschafft haben Inklusion und Gleichberechtigung in unserer Gemeinde  zu stärken.
Das inklusive Zeichen aus Hebertshausen war nicht zu übersehen!

Als kleines Dankeschön erhielt man im Gegenzug ein Teelicht mit einer inklusiven Botschaft, welche durch das schmelzen des Wachses zu erkennen ist.

Jeder konnte damit an einem Losverfahren teilnehmen und eine Überraschung von regionalen Unternehmen gewinnen.

Dezember 2020

3. Dezember 2020 Internationaler Tag für Menschen mit Behinderung
Setzen Sie ein inklusives Zeichen!
Einladung zum „Weihnachtskugel anhängen“ am Sonntag, 6. Dezember 2020.

Der Link unter dem Bild steht Ihnen als Download zur Verfügung.

Juni 2020

Nachteilsausgleich in Schule und KiTa Einrichtungen
„Mund-Nasen-Maske mit Sichtfenster“

 Beitrag in Leichter Sprache

In Kooperation mit dem Verein Kunterbunte INklusion , der Grund- und Mittelschule Hebertshausen, der KiTa Einrichtungen Hebertshausen und den Behindertenbeauftragten Tanja Patti und Yvonne Irlenborn konnte ein bedeutungsvoller Nachteilsausgleich für Kinder mit Beeinträchtigung geschaffen werden.

Zur Unterstützung von Inklusion an der Regelschule und zur Festigung einer stärkeorientierten Zusammenarbeit zwischen SchülerInnen mit Förderbedarf, SchulbegleiterInnen und LehrerInnen überreichten die Behindertenbeauftragten der Gemeinde Hebertshausen die besonderen Masken mit Sichtfenster der Kunterbunten Inklusion an die Schulleiterin Anja Kreter und Konrektorin Dorothea Zigldrum.

Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf sind durch ihre körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigung auf Ausgleich der dadurch bestehenden Nachteile angewiesen.

Die derzeitige Mund-Nasenschutzpflicht an Schulen wirkt besonders für diese Kinder hinderlich und schränkt den Lernerfolg ein - die Sicht der Mimik dient u.a. als Unterstützung des Sprachverständnisses.

Aber nicht nur in der Schule, sondern auch bereits für kleinste Inklusionskinder in den KiTa Einrichtungen helfen die Masken im Spielalltag.
Eine kleine Veränderung der gängigen Masken kann Großes bewirken!


BARRIEREFREIER Büchergenuss in Hebertshausen

 Beitrag in Leichter Sprache

Ein Abgrenzstein im Bücherhaus von Stephanie Jäsche verwehrte ursprünglich den barrierefreien Zugang für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen.

In Kooperation mit uns und dem Hebertshausener Bauhof wurden Möglichkeiten für einen ebenerdigen Zugang gemeinsam entwickelt und umgesetzt.

Es wurde der Randstein fachmännisch entfernt und eine Greifzange für das oberste Regal installiert.

Das Ergebnis- ein Bestseller für ALLE!“

Leider haben wir keinen Alternativtext zu diesem Bild, aber wir arbeiten daran.

Mai 2020

Der 5. Mai gilt seit 1992 als europäischer Aktionstag, um auf die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung aufmerksam zu machen.     

 Beitrag in Leichter Sprache

   

Das diesjährige Motto: „Inklusion von Anfang an. Los geht`s. Mit dir.“ konnte nicht passender zur Erstbestellung der Behindertenbeauftragung betitelt sein.     

Aufgreifend begrüßten wir dieses Motto zur Umsetzung unseres (Erst-)Auftrages, die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung von Anfang an in das Zentrum der Aufmerksamkeit zu stellen.

Mit einer bunten Vielfalt an Gerbera-Blumen rückten wir das Thema Inklusion in die Mitte der konstituierende Gemeinderats-Sitzung und ihrer Mitglieder, zur Sensibilisierung unserer Aufgabe und als Schnittpunkt einer nachhaltigen Zusammenarbeit -

sind die Mitglieder doch die Entscheider für zukünftige inklusive Gemeindeentwicklungen auf Basis unserer Ideen und Empfehlungen zur Umsetzung ganzheitlicher Inklusion in der Gemeinde.

Leider haben wir keinen Alternativtext zu diesem Bild, aber wir arbeiten daran.

Erkundungsbesuch auf der GR-Sitzung am 19. Mai 2020

Auf der Suche nach Anknüpfungspunkten für die Interessenvertretung für Menschen mit Behinderung der Gemeinde Hebertshausen, besuchten wir den öffentlichen Teil des Bau- und Umweltausschusses sowie im Anschluss die GR-Sitzung. „Mit Abstand“ eine informative Zeitinvestition im Sinne der Öffentlichkeitsarbeit unserer Behindertenbeauftragung.